Die Anreise
Der Tag startete um 6:30, es gab ein kleines Frühstück und zwei Tassen Kaffee (hoffentlich geht das gut).

Um 8:47 kam die U-Bahn und zwei Haltestellen weiter stieg die erste Herausforderung ein, offene Flasche Bier in der Hand, wankenden Schrittes und seine Sachen nicht allzu sauber. Wo setzt er sich hin? Natürlich neben mich, es umströmte mich eine zarte Wolke aus Eau De Hopfen mit einer leichten Note von Charlott und Allium Sativum. Zwei weitere Stationen später wechselte er auf den Platz direkt mir gegenüber und ich wechselte zwei Sitzreihen weiter, da die Bahn sehr Leer wurde. Die weiteren Stationen fuhr ich dann mit meinem nicht ganz so leichten Rucksack auf dem Schoß und wechselnden Sitznachbarn bis zum Berliner Hauptbahnhof. 20 min. Umstiegszeit sollten ja reichen.

Zu welchem Gleis nochmal 9 3/4? Gleis 6 war’s ups steh ja schon an der Treppe zu den Gleisen 5 und 6, na dann runter und da steht er ja schon der RE5. Nix wie rein und Sitzplatz sichern. Ich bin ja sonst nicht so, heute bin ich auch mal A… und gönne mir einen vierer Platz mit Tisch.

Mir gegenüber setzt sich eine junge Frau mit einem angenehmen Parfüm, was eine Wohltat für meine Nase nach der U-Bahn. In Gesundbrunnen gesellte sich noch eine ältere Dame zu uns. So fuhren wir bis Oranienburg, dort stieg die junge Frau aus. Die ältere Dame fing an zu lächeln und meinte dann, schön, nun hab ich mehr Platz, rutschte ans Fenster und legte einen Charlotte Link Buch auf den Tisch und fing an zu lesen. Ich weiß nicht mehr wo die Dame mich verlies, aber nach ihr kam ein junger Mann der in Knoblauch gebadet hat, diesen musste ich dann noch eine knappe Stunde bis Stralsund ertragen.

Erstmal Richtung Hafen, hab ja noch bis 15:00 Uhr Zeit. Und was gibt es im Hafen, das Fischhaus mit dem leckersten Backfisch ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️.

Was nach dem Backfisch kam, wo ich untergekommen bin, bzw. was wir gebucht haben, kommt die nächsten Tage.
Hinterlasse einen Kommentar